Logopädie Bonn

Sprachtherapie Stimmtherapie Schluckstörung Stottern

Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Diagnostik Therapie Beratung


Praxisgemeinschaft für Logopädie in Bonn Zentrum
Anne Agnes
Susanne Mortier-Grieger

Störungen in der kindlichen Sprachentwicklung

Wann ist die Sprache meines Kindes auffällig?

Kinder im Vorschul- und Grundschulalter kommen zu uns mit Entwicklungsrückständen im Bereich der Artikulation.

Wenn z. B. die Zunge bei der Bildung des Lautes /s/ gegen oder zwischen die Zähne rutscht, klingt er weniger scharf. Der Laut klingt „gelispelt“.

Wir überprüfen die mundmotorischen Fähigkeiten Ihres Kindes, um herauszufinden, ob neben der Artikulationsstörung noch eine Schluckstörung vorliegt, die zu diesem oder einem späteren Zeitpunkt mit/therapiert werden muss. (siehe myofunktionelle Störungen).

Hier handelt es sich Auffälligkeiten der Mund-Zungen und Kiefermuskulatur, dem ein pathologisches Schluckmuster zugrunde liegt, welches zu Wachstumsanomalien des Ober- und Unterkiefers und Zahnfehlstellungen führen kann.

Werden jedoch Laute ausgelassen oder durch andere ersetzt, („ich esse gerne Tuchen“) besprechen wir mit Ihnen, nach ausführlicher Diagnostik, ob es sich um altersgerechte Abweichungen oder um eine behandlungsbedürftige phonologische Störung handelt.

Vielleicht sind Sie auch der Meinung, dass Ihr Kind sich noch nicht so gut ausdrücken kann, wenn es einen Gegenstand beschreiben will oder Ihnen eine erlebte Situation schildern möchte.

Wir überprüfen, ob Ihr Kind einen altersgerechten Wortschatz hat oder eine semantisch-lexikalische Störung vorliegt.

Möglicherweise fällt Ihnen auch der Satzbau Ihres Kindes auf.

Die Sätze können zum Beispiel unvollständig sein („Du mir helfen“), die Wortfolge im Satz ist fehlerhaft („Die Mama heute kocht.“), die Zeit- oder Pluralmarkierungen sind fehlerhaft („Ich gingte“, „die Kühen“).

Auch hier unterscheiden wir zwischen regelrechten Entwicklungsstufen im natürlichen Spracherwerb und therapiebedürftigen Störungen dersyntaktisch-morphologischen Entwicklung. (Dysgrammatismus)

Sie fragen sich vielleicht, ob Ihr Kind frei und fröhlich mit anderen Kindern oder Erwachsenen spricht?

Vielleicht hat es auch Ängste beim Sprechen entwickelt und/oder strengt sich beim Sprechen an und wiederholt Laute, Silben oder Wörter? Sie fragen sich, ob ihr Kind stottert Kind?

Oder Sie wollen wissen, ob der Zweitspracherwerb Ihres Kindes regelrecht verläuft? Wie kann ich mein Kind sowohl in seiner muttersprachlichen Kompetenz, als auch in der Zweitsprache unterstützen?

Die Therapie

Ein ausführliches Anamnesegespräch, standardisierte Tests, Screeningverfahren und die Beobachtung des verbalen und nonverbalen Kontakt- und Spielverhaltens des Kindes in einer freien Kommunikationssituation bieten vielfältige Möglichkeiten den individuellen Störungsschwerpunkt herauszufinden. 

Ob ihr Kind logopädisch behandlungsbedürftig ist und wie wir die sprachlichen Auffälligkeiten Ihres Kindes behandeln, klären wir in Elterngesprächen, die nach der Befunderhebung und während der laufenden Therapie stattfinden.

Sie erhalten Informationen darüber wie Sie Ihr Kind über die Therapie hinaus sprachlich fördern und in dieser Phase liebevoll  unterstützen können.

In der Therapie nutzen wir die Stärken Ihres Kindes, die es ihm ermöglichen seinen Rückstand aufzuholen.

Ziele und Inhalte der Behandlung sind für Sie immer transparent. Sie werden in den Therapieprozess einbezogen und unterstützen die Entwicklung Ihres Kindes aktiv.

Der wechselseitige Austausch zwischen Ihnen und uns liegt uns besonders am Herzen.

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